manchmal 7
Urs Bachsteffel - Angelika Erhard - Stefan Lautner - Katja Proschek - Ruth Weizel
manchmal 7 ist eine Gruppe von Künstlern und Künstlerinnen deren Ursprung in der Aktzeichnung und Aktmalerei liegt. Immer wieder kehrender Treffpunkt ist dabei ein Hinterhof im Hauptbahnhof-Viertel in München.
Linien und Striche – Zeichnung, Flächen und Farbe - Malerei , Graphik und Serie – Druck, Form und Volumen – Bildhauerei, Raum und Erlebnis - Installation, Zeit und Aktion – Performance, Schwingung und Tönen – Livehaftige Hörbilder.
Das sich Hineinbegeben in den kreativen Prozess wie auch der Austausch, die Interaktion, die Gespräche über die Arbeiten verbindet die Gruppe. Neue Impulse für die Einzelnen entstehen. Mal gehen drei auf Malreise, mal stellen sieben zusammen aus, mal treffen sich neun im Atelier. So wurden wir zu manchmal 7.
Urs Bachsteffel
kommt vom Aktmalen und hat eine eigene Farbschichtmalerei entwickelt. Daraus ist das Interesse am Holzdruck erwachsen. Texturen werden in der Malerei zu Spuren, die auftauchen und verschwinden. Im Holz- und Linolschnitt verdichten sie sich zu geschnitzten Motiven: präzise in der Linie, offen für das Unvorhergesehene.
Urs Bachsteffel ist gebürtige Oberpfälzerin, Abitur machte sie in Regensburg, das Studium in Nürnberg, eine Fortbildung in Kunsttherapie erfolgte an der Freien Akademie in München und ab 2000 erfolgen durchgehende Studien (Aktzeichnung) bei Stefan Heide, Studien bei Rawle Harper, Rolant de Beer und Mathias Dietz
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Urs Bachsteffel
+49 163 161 54 66
ursabee@web.de
www.artquisite.com
Angelika Erhard
Für sie hat das Aktzeichnen schon immer eine große Faszination ausgeübt. Der Körper als Medium atmet, ist nicht statisch und dadurch immer in Bewegung. Die Vielfalt, Schönheit und Sinnlichkeit des Körpers gibt sie mittels verschiedener Malmittel und Strichführungen wieder. Mit dem damit entstandenen bildnerischen Medium berührt und bewegt sie die Betrachter emotional.
Angelika Erhard ist gebürtige Münchnerin. Die Auseinandersetzung mit der Kunst führte sie zum Atelierprojekt München um dort verschiedene malerische und zeichnerische Ausdrucksmöglichkeiten weiter zu entwickeln.
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Angelika Erhard
+49 (0)175 412 74 84
erhard-angelika@t-online.de
Stefan Lautner
Seine Bilder sind Blicke auf das Leben, auf die Landschaft, auf die Architektur, auf die Figur. Leben und seine ständige Verwandlung sind das zentrale Thema. Die Intensität der Wahrnehmung von Veränderung und das skizzenhafte Festhalten des Augenblickes werden in der Malerei und in der Zeichnung – oft beides miteinander verbunden - spürbar. Der Strich ist eher tastend, nicht ingeworfen, sondern Nähe suchend, sich annähernd, eher langsam, immer wieder innehaltend, manchmal auslaufend, manchmal abbrechend. Der kreative Prozess, die Spuren der Herstellung sind Teil des fertigen Bildes. Jedes Bild ist nicht nur Resultat der Motivbildung, sondern Dokument seiner Entstehung. Das Motiv, die Wahrnehmung eines Augenblicks, ist immer der Ausgangspunkt für das Bild - seine Legitimation. Aber es wird zerlegt, erweitert, verschoben, ins Bildformat verspannt. Farbklang, Lichtregie, grafische Strukturen, Bildraum, kompositorische Verdichtungen, Bildaufbau sind so angelegt, dass sich Assoziationen an das Motiv, an Landschaft, an Figur, an Architektur, an Natur einstellen. Möglich wird dies durch die Rhetorik der Andeutung: Auslassungen, Fragmente, Bruchstückhaftes sind die Instrumente, mit denen komponiert wird.
Stefan Lautner wurde in Gunzenhausen/Mittelfranken geboren. 1983 ging er zum Architekturstudium an die TU nach München. Stefan Lautner lebt und arbeitet als Architekt in Freising und München und beschäftigt sich schon seit früher Jugend mit Malerei und Zeichnung. Der Weg zur Weiterentwicklung seiner Ausdrucksmöglichkeiten führte ihn bereits kurz nach dem Studium zum Atelierprojekt München, auf Malreisen und Kunstakademie Kolbermoor.
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Stefan Lautner
Vimystrasse 1e 85354 Freising
Tel. 0152 228 23 557
lautner@a2freising.de
Instagram: l.a.u.t.n.e.r
Katja Proschek
Immer wieder die Linie. Immer wieder ist es die Linie. Immer wieder die Lebendigkeit der Linie; die Notwendigkeit der Linie. Und das stete Suchen danach, was sich hinter dieser Linie verbirgt und sich vor ihr auftut.
Katja Proschek wurde 1981 in Schwäbisch Hall geboren . Sie arbeitet als Psychologie-Dozentin, Logopädin und Yogalehrerin. In unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen (primär Zeichnung | Malerei | Künstlerbücher | Performance) verbindet Proschek ein Vokabular, welches maßgeblich von ihrer täglichen Schreibpraxis gespeist wird. Wegbegleitende Institutionen sind unter anderem Atelierprojekt, München Internationale Sommerakademie für bildende Kunst, Salzburg Pentiment, Internationale Sommerakademie für Kunst und Design, Hamburg
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Katja Proschek
+49 (0)173 10 84 212
k.proschek@gmx.de
Instagram: https://www.instagram.com/kaprostroph/
Ruth Weizel
Beschäftigt sich in ihrer Malerei mit Wahrnehmungen ihrer Umwelt, die sie mit Farbe und Form zu eigenen Bildergebäuden fügt. Ihre Arbeit ist prozessorientiert. Sie entwickelt sich als Auseinandersetzungen auf vorgefundene Bilderwelten, die sie in intuitiver malerischer Gestik zu neuen Wahrnehmungsinterpretationen transformiert.
Ruth Weizel lebt und arbeitet in München und in ihrem Gartenatelier im Voralpenland. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie bei Rosa Loy an der Kunstakademie Bad Reichenhall, an der Arts Students League of New York, im Atelierprojekt München und im Painthouse München. Seit 2003 führt sie ein eigenes Atelier, ist seit 2013 Mitglied bei CrossArt International und seit 2018 Teil der Kunstgruppe Projektatelier. Ihre Werke sind regelmäßig in Ausstellungen zu sehen, und sie beteiligt sich an spontanen Kunstaktionen im öffentlichen Raum.
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Ruth Weizel
+49 (0)160 97 31 90 49
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